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WEINWISSER "BEAUTY OF A BLEND" mit Paul Nauwerk

In Deutschland spricht man von Verschnitt, in Frankreich bezeichnet man das Ganze als Assemblage, Marriage oder als Cuvée. Somit ist dann auch verständlich, dass man von Cuvées oder Blends in Deutschland lange sehr wenig gehalten hat, weil in der Regel der reinsortige Ausbau im Fokus steht. Während unsere europäischen Nachbarn mit diesem Thema sogar Tradition & Kultur verbinden, wie z.B. in der Champagne, Rhône, Cognac, Armagnac oder im hochpreisigen Bordelais. Im Ursprung hat der von "Cuve" abgeleitete französische Ausdruck je nach Kontext verschiedene Bedeutungen. Allgemein bezeichnet er einfach einen "Behälter voll", also eine gewisse Menge Wein. Viele auf den Weinetiketten anzutreffende Bezeichnungen, die das Wort Cuvée beinhalten, sind in sofern also eher bedeutungslos. Im Sauternes wird der Begriff "Tête de cuvée" gelegentlich für das Spitzenprodukt eines Weinguts verwendet. In der Champagne und in anderen Gegenden, in denen Schaumwein nach dem Champagnerverfahren hergestellt wird, steht "Cuvée" für den aus der Kelter zuerst ablaufenden, feinsten Most. Auch die für die Zweitgärung zusammengestellte Assemblage von Grundweinen wird als "Cuvée" bezeichnet. Ebenso die großen Weine des Bordelais, die zum größten Teil aus einer Cuvée von Cabernet Sauvignon, Merlot und Cabernet Franc bestehen. Als Cuvée wird aber auch die letztendliche Assemblage eines reinsortigen Weines bezeichnet, die nach der Lese in verschiedenen Barriques gelagert wurde. Da nicht jedes Fass dem Wein das gleiche Aroma gibt, entscheidet in der Regel der Winzer sehr bewusst, welche Weine er aus welchen Fässern final zu seiner persönlichen Cuvée zusammenlegt. Paul Nauwerk, Weinfreak und Weinakademiker bringt Licht in das Dunkel dieses Begriffs! Anhand von vielen flüssigen Beispielen werden Sie sich gemeinsam durch das Labyrinth der Cuvées und Blends arbeiten! Dazu gibt es einige kulinarische Kleinigkeiten, die auf die anspruchsvollen Verschnitte zugekocht werden.

 

Der Abend beinhaltet folgende Genuss-Leistungen:

Alle Blends, Cuvées und korrespondierende Speisen des Abends,

eine spannende Moderation durch Weinakademiker Paul Nauwerk

Brot, Fleur du sel und Olivenöl!

 

Kosten:

€ 95,00 pro Person

€ 85,00 pro Person für Weinclub- und Mitglieder der Sommelier-Union

 

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WEINGENIESSER "Drei Schlösser des Rheingaus" mit Paul Nauwerk




Johannisberger Grünlack 71
Paul Nauwerk
Bilder Axel Biesler

....und ihre berühmten Weine.

 

Das Rheingau ist klassisches Rieslingland, wie kein anderes deutsches Anbaugebiet ist die kleine Region Synonym für die edle weiße Rebsorte. Auf rund 3200 Hektar Weinbergfläche hat das kleine Gebiet heute den weltweit größten Riesling-Anteil von fast 80% und damit eion klares Riesling-Profil. Und im Rheingau wurde Weingeschichte geschrieben. Die Rieslinge von Rhein und Mosel bildeten gemeinsam mit den weißen und roten Burgundern und den roten Bordeauxweinen bis Anfang des 20. Jahrhunderts das Quartet der berühmtesten und teuersten Weine der Welt. In den mittelalterlichen Klöstern und den stattlichen Schlössern zwischen Walluf und Lorch entstand in den letzten der Jahrhunderten eine Weinkultur, die Qualitäts-Begriffe wie Kabinett, Spätlese und Eiswein hervorgebracht hat. Berühmte Namen wie das ehemalige Benediktiner-Kloster und heutige Schloss Johannisberg, der markante Herrensitz Schloss Vollrads und das Preussen-Schloss Reinhartshausen sind untrennbar mit der Wein-Geschichte der Region verbunden und beweisen mit ihren Gewächsen bis heute, dass die Rieslingkultur im Rheingau lebendig ist.

 

Diese drei renommierten Schloss-Weingüter sind mehr als nur ehrwürdige Denkmäler der Weingeschichte. Von den Zisterziensern über die Benediktinern bis zu Goethe, der 1814 in seinem Rheingauer Tagebuch notierte: „Die Güte des Weins hängt von der Lage ab, aber auch von der späten Lese.“ 1885 erstellte Heinrich Wilhelm Dahlen eine Karte zur Klassifizierung der Weinberge und für die damit verbundenen Steuerabgaben. Die 1984 gegründete Charta-Bewegung nahm knapp 100 Jahre später diese Idee erneut auf und klassifizierte für ihre Mitglieder die Spitzenlagen des Rheingaus als „von Alters her als beste Flächen bekannte Lagen“. 1999 wurde diese wertvolle Vorarbeit Bernhard Breuers mit dem „1. Gewächs“ juristisch legitimiert.

 

Wir liefern Ihnen am Freitag, 15. Februar 2008 den äußerst delikaten Beweis, dass diese Rieslinge nicht nur kultur- sondern auch lager- und vor allem genussfähig sind! Das wird Ihnen Paul Nauwerk, der neben dem Diploma Wines & Spirits in Geisenheim auch den praktischen Teil seiner Ausbildung im Rheingau absolviert hat, eindrucksvoll mit flüssigen Beispielen und großer Verehrung demonstrieren. Mit feinfühligem Engagement und jungenhaften Charme hat Paul Nauwerk es geschafft, eine einzigartige Allianz zwischen drei Schlössern des Rheingaus zu schmieden. Die jeweiligen Schlossherren haben sich großzügig revanchiert und speziell für diese Probe faszinierende Weine zurück bis in die 70er zusammengestellt. Sie haben ihre Schatzkammern geöffnet und Sie können sich somit auf ein wahres Riesling-Feuerwerk freuen! Zu den verschiedenen Jahrgängen, aufsteigenden Prädikaten, Ersten Gewächsen, unterschiedlichen Lagen und den Schloss-spezifischen Weinstilen serviert unsere Küchencrew Riesling kompatible Leckereien in Form eines viergängigen Menüs mit einleitendem Aperitif-Parcours.

 

Lassen Sie sich vom FISCHERS-Team und Paul Nauwerk charmant mit eindrucksvollen Wein-Beispielen in die Welt der Rheingauer Schlösser entführen!

 

Kosten:

€ 125,00 pro Person

€ 110,00 pro Person für Weinclub- und Mitglieder der Sommelier-Union

 

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WEINGENIESSER Workshop "FÜR SIE - Harmonie von Speisen und Wein" mit Christina Fischer

Was ist dran an der Weisheit, dass Rotwein nur zu dunklem Fleisch und Weißwein nur zu hellem Fleisch serviert werden soll? Welche Rolle spielen die Saucen bei der Weinauswahl, warum Silvaner am besten zum Spargel passt und weshalb man zu frischem Matjes durchaus zum Bier greifen darf? All dieses und noch vieles mehr erfahren sie in diesem handfesten Mitmach-Seminar von Christian Frens.

 

Gleichzeitig serviert er ihnen Geschichten und Anekdoten aus der Welt der Sommeliers, verrät etwas von den Keller-Geheimnissen der Weinspezialisten und erzählt von Situationen, in die ein Sommelier hineingeraten kann und was sonst noch alles in einem ganz normalen Restaurantbetrieb an unvorhergesehenen Dingen passieren kann. Trotzdem bleibt die größte Herausforderung eines Sommeliers das nahezu perfekte Zusammenspiel von Weinen und Speisen. Deshalb steht in diesem Workshop das Probieren auch im Vordergrund, Christian Frens serviert genüssliche und amüsante Kostproben in Form von frisch gekochten Beispielen und korrespondierenden Weinen!

 

Kosten:

€ 125,00 pro Person

 

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WEINWISSER Workshop "Käse & Wein"

Käse braucht Brot. Käse mag Fruchtiges. Käse liebt Wein. Manchmal so gerne, dass er in der Partnerschaft über sich selbst hinauswächst. Manche Käse verbitten sich jedoch jede Gesellschaft, sie schmecken lediglich unisono. Die meisten jedoch gewinnen durch passende Begleitung noch mehr Ausdruckskraft. Damit meinen wir jedoch nicht, einen „halven Hahn“ zu bestellen und anschließend den mittelalten Gouda genüsslich mit Senf zu bestreichen... (Obwohl das sehr gut schmecken kann, wenn alle Bestandteile hervorragenden Ursprungs sind).

 

Aber was macht eigentlich das wunderbare Wechselspiel zwischen Käse und Wein aus? Was ist von den klassischen Allianzen „Munster & Gewürztraminer“ oder „Sancerre & Crotin de chavignol“ zu halten? Guter Käse ist ein Individualist und meist mit präzisen Regeln nicht wirklich zu fassen. Deshalb versuchen wir Ihnen statt Regeln eher nützliche Hinweise zu geben. Käse wird mit Salz bereitet, Salz und Säure (sowohl Wein- als auch Gerbsäure) vertragen sich leider nicht besonders. Deshalb ist der unendliche Mythos der Liaison von Käse und Rotwein längst passee. Salz harmoniert dagegen wunderbar mit Süße. Blauschimmelkäse und kräftige Süßweine können sogar eine herrlich geschmacksexplosive Symbiose eingehen.

 

Unser Rat: Lassen Sie sich bei der Beantwortung der Käse-Wein-Frage von Ihrem gesunden Menschenverstand und Ihrer Erfahrung leiten. Und die wächst mit jedem Experiment. Was wir in unseren Seminaren bieten? Viele Tricks und Tipps rund um optimalen Käse- und Weingenuss. Zunächst servieren wir pure Theorie zum Thema Rohmilchkäse, entsprechender Lagerung und Serviertemperatur. Dann folgt die Einteilung der verschiedenen Käse-Gruppen, der möglichen Kombination mit Weiß- und Rotweinen und mit edelsüßen Trouvaillen. Anhand von delikaten Beispielen können Sie dann das gerade Erlernte wunderbar ausprobieren und entsprechend überprüfen.

 

Kosten:

€ 89,00 pro Person

€ 74,00 pro Person für Weinclub- und Mitglieder der Sommelier-Union

 

maximal 24 Personen

 

Der Preis beinhaltet eine umfassende Rohmilchkäse-Auswahl, verschiedene Chutneys und Saucen, sämtliche Weine, verschiedene Brotsorten, Beurre d’Isigny mit fleur du sel, eine wissenswerte, unterhaltsame Moderation mit liebevollem Service, ein kleines Käse-Lexikon und die gesamte Organisation.

 

 

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WEINWISSER Workshop „Riesling“


Christina Fischer moderiert mit ansteckender Begeisterung über Riesling und zeigt in ihrem Seminar die ganze Vielfalt der edelsten Weißwein-Rebe der Welt. Der Workshop basiert auf dem im Hallwag Verlag erschienen Titel „Riesling“. Ein Buch ausschließlich über Riesling, geht das? Die beiden Autoren Christina Fischer (Gastronomin und Sommeliere) und Ingo Swoboda (Journalist, Wein- und Gastro-Kritiker) sind das Wagnis eingegangen und haben mit ihrem Standardwerk dem Riesling ein lesbares Denkmal gesetzt.

 

Kein kritikloses Plädoyer für die Rebsorte, sondern eine leidenschaftliche und aufmerksame Auseinandersetzung mit dem Riesling, die zum Nachdenken anregt, gleichzeitig zum Genuss animiert. Zu den sehr verständlich aufbereiteten Informationen aus allen Riesling-Anbaugebieten der Welt bietet das Buch viel Wissenswertes aus Weinberg und Keller, neue Erkenntnisse zum Thema Terroir und Aromen und gibt kulinarische Tipps, die zum Riesling passen.

 

Im Buch - und entsprechend im Seminar - sind die Rieslinge nicht wie üblich nach Regionen und alphabetischer Reihenfolge der Weingüter, sondern nach Geschmackstypen eingeteilt: Vom soliden Basiswein für jeden Tag über zarte und fruchtige, komplexe und elegante Rieslinge bin hin zu den so genannten barocken Monumenten und den edelsüßen Spezialitäten. Die dazu ausgesuchten Rieslinge beantworten die Frage, warum sich Winzer auf der ganzen Welt leidenschaftlich für den Riesling engagieren. Danach wird anhand von praktischen Beispielen – sowohl in flüssiger als auch in fester Konsistenz – das theoretische Wissen um mögliche Harmonie von Wein (Riesling) & Speisen vertieft. Dieser spannende Workshop umfasst alle Rieslinge, Mineralwasser, Brot, kleine Leckereien wie Chickenburger mit Koriander, Ziegenkäse-Rucola-Ravioli, Zander mit asiatischem Gemüse und andere perfekte Rieslingbegleiter.

 

Kosten: 

€ 125,00 pro Person

 

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WEINWISSER Workshop „Schokolade & südfranzösische Weine“


LASSEN SIE SICH VON UNS DURCH DEN KAKAO ZIEHEN!

 

Dass lila Kühe kein Garant für guten Geschmack sind und dass Schokolade nicht gleich Schokolade ist, weiß mittlerweile jedes Kind. Doch die Nachfrage nach den kleinen braunen Tafeln ist ungebrochen, vor allem gute Schokoladen liegen voll im Trend: Kein Wunder, denn gerade bei hochwertigen Schokoladen ist eine vielschichtige Geschmackswelt zu entdecken, die spannenden Genuss verspricht. Nuss-, Zitrus- und Gewürzaromen, die Aromenvielfalt des Kakaos ist vielfältig und ähnlich wie beim Wein unterscheidet man zwischen handwerklich hergestellten Gourmetschokoladen und dem weitaus größeren Markt der Konsumschokoladen. Die entscheidende Frage ist, für welche Variante man sich entscheidet: Schoko-Genießer oder Schokoholic?

 

Ist man Genießer, stellt sich die nächste Frage, ob Wein und Schokolade zusammen passen, ob in der ungewöhnlichen Kombination vielleicht doch Genuss verborgen liegt. Immerhin scheinen manche Weine wie für Schokolade geschaffen und duften – neben vielen anderen Nuancen – nach Kakao und Schokolade. Ohne Zweifel führen Banyuls und Portwein diese Genuss-Liga an, gefolgt von feinem Rum, Malt Whisky und fruchtigen Destillaten. Ob allerdings der Kult, der um die Schokolade-Wein-Kombination betrieben wird, in allen Belangen zutrifft und ob es unbedingt zu jedem Wein eine passende Schokolade geben muss, daran darf zu Recht gezweifelt werden. Denn nicht in jedem Fall harmonieren die beiden Genussmittel. Finger weg von säurereichen Rotweinen wie Chianti Classico, Rioja und Pinot Noir oder knackigen Rieslingen. Solche Weine machen zur Schokolade in der Regel keine gute Figur, dagegen vertragen sich Süßweine wie Banyuls oder Portwein wunderbar mit dem angenehm schokoladigen und leicht bitteren Kakaoaroma. Aromatisierte Schokoladen bevorzugen im geschmacklichen Zusammenspiel edelsüße Rieslinge, reife Traminer und Muskateller mit Restsüße, da durch die Fruchtaromen der Schokolade die fruchtigen Komponenten des Weines betont werden. Gleichzeitig verhindern die feinen Bitterstoffe der Schokolade, dass der Wein zu mächtig und dominant wirkt.

 

Doch grau ist alle Theorie und es geht nichts über Geschmacksexperimente im eigenen Gaumen. Wenn Sie Lust auf ungewöhnliche Begegnungen mit garantiertem Happy End haben und Weine von ihrer Schokoladenseite kennen lernen möchten, dann buchen Sie unser Weinwisser Workshop „Schokolade und südfranzösische Weine“. Christine Balais stellt Ihnen traumhafte Schokoladen aller Geschmacksrichtungen und die jeweils korrespondierenden Weine vor.

 

Kosten: 

€ 99,00 pro Person

€ 79,00 pro Person für Club-Mitglieder und Mitglieder der Sommelier Union Deutschland

 

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FISCHERS Weingenuss & Tafelfreuden * Hohenstaufenring 53 * 50674 Köln
Tel. 0221-310847-0 * info@fischers-wein.com * www.fischers-wein.com

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